Die Grafschafter Spielgemeinschaft kann mit Torhüter Felix Hürter den ersten Winterneuzugang präsentieren. Der 22-jährige Hürter wechselte im Sommer 2018 zum Ahrweiler BC und durchlief dort die Stationen der A-Jugend, der ersten Mannschaft und zuletzt der U23. Hier war er in den vergangenen beiden Jahren ein sicherer Rückhalt. Besonders die fußballerischen Fähigkeiten zeichnen den Fan des 1. FC Köln aus.
Mit Hürter verfügen die Grafschafter Löwen neben Benjamin Niederberger und Marcus Westphal über drei Torhüter. Hürter äußert sich wie folgt zu seinem Wechsel: „Ich freue mich sehr auf die Herausforderung bei der GSG. Grafschaft ist ein aufstrebender Verein, das Trainerteam ist mir aus den Zeiten beim ABC noch gut bekannt und ich möchte als einer von drei Torhütern meinen Teil dazu beitragen, die gesteckten Ziele zu erreichen.“
Neuzugang Felix Hürter (Mitte) mit Trainer David Kreuzberg (rechts) und Sebastian Kernenbach von der Sportlichen Leitung der GSG.
Der Anfang der Grafschafter SG (GSG) war nicht einfach und es gab viel Skepsis, aber heute hat sich der Zusammenschluss der Grafschafter Vereine vollständig etabliert und als sinnvoller Weg erwiesen. Alles begann 2016 zunächst nur mit der A-Jugend: Um in dieser Altersklasse überhaupt noch genügend Spieler für eine Mannschaft zusammen zu bekommen, schlossen sich damals die Grafschafter Jugendabteilungen der JSG Bengen/Leimersdorf/Lantershofen/Birresdorf und die Grafschafter SpVgg (GSV) zusammen. Ein Jahr später wurde dieses Konzept auf die komplette Jugend ausgeweitet, da generell vor allem in den älteren Jahrgängen Spielermangel herrschte. Aber auch in den jüngeren Altersklassen ergaben sich so bessere Möglichkeiten, die Mannschaften zu gestalten. Als dann zur Saison 2018/19 auch die Seniorenmannschaften von FSG Bengen/Lantershofen/Birresdorf und GSV fusioniert werden sollten, waren die Proteste teilweise relativ groß, was auch zur Neugründung der Escher Mannschaft führte. Für die Verantwortlichen war dieser Schritt eine logische Konsequenz aus der Fusion der Jugendmannschaften, da auf diese Weise Spielerinnen und Spieler von den Bambini bis zu den Senioren durchgehend gemeinsam ihrem Hobby nachgehen können. In einigen Aspekten wurde dieser Schritte damals nicht ausreichend kommuniziert und manches wurde unglücklich gehandhabt, aber insgesamt zeigte sich, dass dies dennoch der richtige Entschluss war. Allein die GSG bietet aktuell Jugendfußball in der Grafschaft an und dies für alle Altersklassen. Damit wird nicht nur ein breit aufgestelltes Fußball-Angebot für die Grafschafter Jugend ermöglicht, es erfolgt auch eine Ausbildung von Spielern über viele Jahre, die bis in den Seniorenbereich reicht. Zudem konnten zahlreiche Spieler aus den von der Flut betroffenen Gebieten aufgenommen werden, deren Heimatvereine zurzeit keinen Fußball anbieten können.
Gerade im Seniorenbereich zeigen sich jetzt deutliche Erfolge, die die neue Struktur eröffnet hat. In den ersten Jahren der Fusion tat man sich schwer und trat zunächst nur mit zwei Herrenmannschaften an. Mittlerweile sind drei Teams am Start, die eine sehr gute Entwicklung über die Jahre gemacht haben. So schaffte die erste Mannschaft im Sommer den Aufstieg und steht zurzeit souverän auf dem zweiten Tabellenplatz der Kreisliga A. Der zweiten Mannschaft gelang dieses Jahr ebenfalls der Aufstieg und sie platziert sich derzeit gefestigt im Mittelfeld der B-Klasse. Auch die dritte Mannschaft hat in der Kreisliga D Kontakt zu den Aufstiegsrängen. Alles in allem ein sehr erfreuliches Bild, das durch die Damenmannschaft komplettiert wird, die seit Jahren eine gute Rolle in der Bezirksliga spielt.
Zusammenfassend wird deutlich, dass mit dem Zusammenschluss der Fußballabteilungen von SpFr Bengen, Birresdorfer SC, Grafschafter SV und VfB Lantershofen der richtige Schritt gegangen wurde. Dies ist auch sehr gut daran zu erkennen, dass sich die Spieler heute alle als Grafschafter fühlen (und oft gar nicht mehr wissen, zu welchem Stammverein sie gehören), sich das GSG-Logo etabliert hat und kaum jemand den alten Zeiten nachtrauert.
Was viele nicht wahrnehmen, ist der riesige Bedarf an ehrenamtlichem Engagement, sowohl in den Vereinsstrukturen als auch bei den Trainern und Betreuern. Die GSG kann sich glücklich schätzen, Jahr für Jahr engagierte Personen zu finden, die eine grandiose Arbeit bei der Betreuung der Kinder leisten und dafür viel Freizeit opfern. Der Aufwand, alle Posten jährlich zu besetzen, ist enorm und in den übergeordneten Strukturen würde sich die GSG-Leitung über weitere Helfer freuen. Dort werden dringend weitere Ehrenamtler gesucht, die beispielsweise die Jugendmannschaften koordinieren, bei der Organisation unterstützen oder sich um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kümmern. Wer sich vorstellen kann, dort eine kleinere oder größere Aufgabe zu übernehmen, ist herzlich willkommen.
Abschließend wünscht die Leitung der Grafschafter SG mit den Vorständen der beteiligten Vereine allen eine schöne und erholsame Weihnachtszeit und einen guten Start ins neue Jahr. Hoffen wir, dass die Erfolgsgeschichte „Grafschafter SG“ weitergeschrieben werden kann und wir friedlich und gesund durchgehend unser Hobby ausüben können.
Die C1-Jugend der Grafschafter Spielgemeinschaft hat sich mit Wochenabschluss in die verdiente Winterpause verabschiedet. Somit kann zum Ende der Hinrunde ein Fazit gezogen werden.
Nach dem letztjährigen Kreismeistertitel der C-Jugend und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga war klar, dass die Trauben als Liganeuling hoch hängen würden. Mit Spielern aus der alten C1-, der C2- und der D-Jugend musste in den Sommerferien zunächst eine neue Mannschaft geformt und auch die beiden Neuzugänge Moritz Malinka (SC Rheinbach) und Jannis Manhillen (Ahrweiler BC) integriert werden. Dies gelang aufgrund einer konzentrierten Vorbereitung und dem großartigen Teamzusammenhalt der Jungs problemlos. Leider schlug bereits in der Vorbereitung das Verletzungspech zu, so dass die Truppe um das Trainerteam Andreas Schwiperich und Sven Gottwald nicht mit dem kompletten Kader in die Saison starten konnte.
Zum Saisonauftakt mussten die Kicker aus der Grafschaft gegen die Ligafavoriten JSG Vulkaneifel Ettringen, JSG Bremm und JSG Remagen antreten. In diesen Spielen wurde deutlich, dass sich die Spiel- und Zweikampfintensität in der Bezirksliga deutlich von der Kreisklasse abhebt. Mit hoher Mannschaftsdisziplin konnten die erwarteten Niederlagen aber im Rahmen gehalten werden.
Selbstvertrauen holte sich die Truppe im Rheinlandpokal. Nach einem souveränen Sieg gegen den Kreisligisten JSG Unterahr Sinzig folgte in der zweiten Runde ein 5:3-Sieg nach Elfmeterschießen gegen den Bezirkslisten FC Metternich II. In der dritten Runde sollte nach einer 2:4-Niederlage nach Elfmeterschießen gegen die SG Mülheim-Kärlich jedoch Endstation sein.
In den folgenden Meisterschaftsspielen folgten Unentschieden gegen die JSG Ahrbach und JSG Emmelshausen und Siege gegen die Rheinlandligareserven des JFV Schieferland und des Ahrweiler BC. Nach knappen Niederlagen gegen die JSG Untermosel und die JSG Mayen rangiert die Mannschaft zum Abschluss der Hinrunde mit acht Punkten im unteren Mittelfeld.
Positiv stimmt das Trainerteam, dass sich jeder einzelne Spieler und somit auch die Mannschaft stetig steigern konnte und immer besser mit dem höheren Niveau der Bezirksliga zurechtkam. Ebenso sind Moral und Kampfgeist hervorzuheben und mit etwas mehr Spielglück wären sogar noch ein paar Punkte mehr möglich gewesen. Diesen Trend will die Mannschaft im neuen Jahr fortsetzen, um schnellstmöglich einen Platz im gesicherten Mittelfeld zu erreichen. Hierzu hoffen die Grafschafter Kicker weiterhin auf die tolle Unterstützung der zahlreichen Zuschauer bei den Heim -und Auswärtsspielen.
Am Sonntag, 04.12.2022, fuhren die Damen der GSG zum Meisterfavorit und Tabellenersten der Bezirksliga nach Cochem. Die Vorzeichen standen unter keinem guten Stern, da Trainer Dieter Schäfer auf drei Stammspielerinnen verzichten musste. So machten sich gerade mal elf Spielerinnen auf den langen Weg nach Cochem, um wenigstens ein achtbares Ergebnis zu erzielen.
Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und leichtem Regen begannen die Gastgeber mit sehr viel Druck nach vorne. In der 7. Minute konnte sich Celine Schäfer auszeichnen, die längere Zeit nicht mehr im Tor gespielt hatte. Die Stürmerin von Cochem lief allein auf das Tor zu und mit einer Glanzparade konnte Schäfer die frühe Führung verhindern. In der Folge hielten die Gastgeberinnen den Druck hoch und durch Treffer in den Minuten zehn, 15 und 20 in Führung. Nur gelegentlich konnten sich die GSG-Damen von dem Druck befreien, dabei aber keine echte Torchance erarbeiten. Die Gastgeberinnen machten es besser und erhöhten in der 30. Minute zum 4:0-Pausenstand.
Auch im zweiten Durchgang bot sich das gleiche Bild. Die Cochemer drückten weiter aufs Tempo und erspielten Torchancen. Diese führten in der 50. und 52. Minute zu weiteren Treffern. Die Damen aus der Grafschaft kämpften leidenschaftlich weiter und hatten in der 56. Minute die Chance zum Torerfolg. Marie Heimermann konnte sich im Laufduell durchsetzen, leider ging ihr Schuss knapp am Tor vorbei. Im Gegenzug fiel mit dem 7:0 ein weiteres Tor. Obwohl Cochem weiter auf das nächste Tor drängte, ließen die GSG-Damen keinen weiteren Treffer zu.
Fazit: „Der Sieg von Cochem geht völlig in Ordnung. Trotz der hohen Niederlage hat sich die Mannschaft nie aufgegeben und weitergekämpft.“, so das Fazit von Trainer Dieter Schäfer. Ein dickes Lob geht an Celine Schäfer, die trotz der fehlenden Spielpraxis die Mannschaft vor einer höheren Niederlage bewahrte.
Für die GSG spielten: Celine Schäfer, Melina Keutgen, Lilli Schmitt, Antonia Biewer, Vanessa Lüdiger, Ina Nolden, Lena Lahr, Marie Heimermann, Katrin Hastenrath, Vanessa Morsbach und Daniela Sousa.
Vorschau: Am kommenden Sonntag, 11.12.2022, erwarten die GSG-Damen zum letzten Spiel der Hinrunde um 13:00 Uhr auf der Sportanlage in Vettelhoven den Tabellenzweiten SG 99 Andernach III. Die GSG würde sich freuen, wenn zahlreiche Fans die Mannschaft unterstützen würden.
Im letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause war bei trüben Temperaturen der SC Saffig zu Gast. Die Nachholpartie des 8. Spieltages wurde pünktlich vom Unparteiischen angepfiffen. Für die Grafschafter Löwen war die Zielsetzung klar: Mit einem Sieg sollte der Anschluss an den Spitzenreiter aus Sinzig/Bad Breisig gehalten und zugleich der Abstand zum Drittplatzierten gewahrt werden.
Mit Beginn der Partie war die GSG die aktivere Mannschaft, ließ jedoch die letzte Konsequenz vermissen. So entwickelte sich für die neutralen Zuschauer eher ein müder Kick mit wenig Eleganz. In der 33. Spielminute gelang Hubertus Wolf der Führungstreffer. Nachdem er zunächst mit einem Freistoß in der Mauer hängen blieb, landete sein Nachschuss unhaltbar am Innenpfosten und sprang von dort ins Tor. Auch der zweite Treffer war eher ein Zufallstreffer. Einen Ball aus zentraler Position lenkte Hubertus Wolf mit der Hacke in den Strafraum weiter. Der eigentlich besser postierte Michel Strauß blieb vom Ball weg und überließ Vinzenz Schneider den Ball. Dieser traf aus spitzem Winkel zur 2:0 Pausenführung.
Mit der Hereinnahme von Max Heintz zur Pause sahen die Zuschauer eine andere Grafschafter Mannschaft. Mehr Tempo in allen Aktionen sorgte dafür, dass die GSG mit einem Doppelschlag kurz nach der Halbzeitpause das Spiel bereits entschieden hat. So war es in der 53. Spielminute der sehr agile Ron Nolden, der auf Vorarbeit von Heintz das 3:0 besorgte. In der 55. Spielminute sorgte Vinzenz Schneider mit einem Kopfballtreffer aus der Kurzdistanz für das 4:0. Nach zahlreichen Wechseln im Laufe der zweiten Hälfte sorgte der wiedererstarkte Leon Feldmann mit seinen beiden Treffern für den Schlusspunkt einer einseitigen Partie. Somit gelang der Kreuzberg-Elf ein verdienter 6:0-Sieg im letzten Spiel vor der Winterpause. Erfreulich war das Comeback von Kapitän Timo Retterath nach Verletzungspause.
Insgesamt steht die Spielgemeinschaft aus der Grafschaft nach 17 absolvierten Spielen mit zwölf Siegen, drei Unentschieden und zwei Niederlagen mit 39 Punkten auf dem zweiten Tabellenrang.
Die erste Mannschaft der GSG geht als Tabellenzweiter in die Winterpause.
Die A-Junioren der Grafschafter Spielgemeinschaft (GSG) hatten am Samstag, 26.11., bei bestem Adventswetter die JSG Mosel Hunsrück U20 zu Gast. Vor ca. 50 Zuschauern entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe.
Jan Wichert zeigte auf der rechten Seite eine überragende Leistung.
Die erste gute Tormöglichkeit hatte nach 20 Minuten die GSG. Eine Balleroberung auf der rechten Seite durch den an diesem Tag überragenden Jan Wichert kam über Umwege auf Interimsstürmer Christoph Kühn. Dieser setzte den Schuss aus 16 Metern knapp neben das Tor. Nur sechs Minuten später spielte diesmal Linksverteidiger Sascha Kratz mit einem guten Pass Kühn frei. Dieser schoss den Ball aus der Bedrängnis über den Querbalken. Ein weiterer Fernschuss durch Lasse Neukirchen in der 28. Spielminute ging aus GSG-Sicht leider auch drüber. So ging man mit einem 0:0 in die Pause, da die Gäste von der Mosel in der Offensive nur wenige Aktionen hatten.
Die stärkste Phase der Grafschafter Löwen war direkt nach dem Wiederanpfiff. Kratz schlug einen klasse Diagonalpass auf Flügelspieler Dejan Cevriz, der den Ball im vollen Lauf in den Strafraum mitnahm und dann am gut parierenden Keeper der JSG Mosel Hunsrück scheiterte. Im Gegenzug hatten dann die Moselaner ihre gefährlichste Torchance. Einen scharf getretenen Eckball konnte der schlaksige Kapitän der Gäste nur über das Tor köpfen. Wiederum nur ein paar Minuten später kombinierten Kratz und sein Innenverteidiger Jordan Paige den GSG-Kapitän Moritz Radermacher frei. Dieser fackelte nicht lange und zog von der Strafraumgrenze ab. Auch hier war der Schuss leider zu unplatziert und der Ball flog am rechten Torpfosten vorbei. Die GSG stand bis zum Schluss in der Defensive sehr stabil und warf in der Schlussphase noch mal alles nach vorne. Eine gute Torgelegenheit sprang für die Spieler des Trainergespanns Martin Thelen und Lars Hansen aber nicht heraus.
Fazit: Ein guter Auftritt der Grafschafter gegen einen Gegner auf Augenhöhe. Mit etwas mehr Spielglück kann solch ein Spiel auch mal gerne mit einem Tor entschieden werden. Die GSG überwintert auf einem guten vierten Tabellenplatz und hat sich die Winterpause redlich verdient. Weiter geht es mit der Vorbereitung Ende Januar mit Trainings- und Testspieleinheiten, ehe Anfang März das schwere Auswärtsspiel in Westum ansteht.
Es spielten: Jonas Jirikowski, Sascha Kratz, Raphael Rößel, Jordan Paige, Jan Wichert, Lars Maseizik, Moritz Radermacher, Kevin Ehlermann, Dejan Cevriz, Lasse Neukirchen, Christoph Kühn und Robin Bachem.
Am Samstag, 26.11.2022, reisten die GSG-Damen zum schweren Auswärtsspiel nach Wanderath. Nach der guten Leistung in der Vorwoche gegen den Tabellendritten FV Rübenach II wollten die Grafschafterinnen auch gegen Herresbach punkten. Von der ersten Minute an drückte die GSG aufs Tempo und erspielte sich bereits in den ersten fünf Minuten zwei super Torchancen. Der verdiente Führungstreffer gelang in der 19. Minute. Hanna Müller spielte präzise auf Daria Josten, die den Pass aufnahm und mit einem platzierten Flachschuss zum 1:0 einschob. Die Angriffe der Gäste wurden bereits im Mittelfeld abgefangen und die GSG drückte weiter auf das 2:0. Trotz einiger Großchancen blieb es bei der knappen, aber hochverdienten Führung zur Halbzeit.
Auch nach dem Pausentee ändert sich das Bild nicht. Marie Heimermann und Caro Schmitz hatten zwei Großchancen, aber leider wollte der Ball nicht ins Tor. Gelegentlich konnten sich auch die Gastgeberinnen Torchancen erspielen, aber diese blieben entweder in der guten GSG-Abwehr hängen oder Torfrau Anne Dehmelt konnte mit guten Paraden den Ausgleich verhindern. Trotz der Überlegenheit musste die GSG bis zum Schluss zittern. Als der sehr gut leitende Schiedsrichter abpfiff, war der Jubel groß.
Fazit: „Trotz des knappen Sieges war dieser hochverdient. Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment machen. Aufgrund der vielen Torchancen hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können.“, fasste Trainer Dieter Schäfer den Spielverlauf zusammen.
Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: Anne Dehmeldt, Marie Heimermann, Antonia Biewer, Vanessa Lüdiger (75. Melina Keutgen), Lena Lahr, Ina Nolden, Caro Schmitz, Hanna Müller, Katrin Hastenrath, Vanessa Morsbach und Daria Josten.
Vorschau: Am kommenden Sonntag, 04.12.2022, reisen die GSG-Damen zum Tabellenzweiten nach Cochem. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr in Ernst.
Plaidt/Grafschaft. Am vorletzten Spieltag vor der Winterpause reiste die erste Mannschaft der Grafschafter SG zum Team der Stunde, dem FC Plaidt. Im Spiel des Tabellenzweiten gegen den Dritten der aktuellen Kreisliga A entwickelte sich direkt zu Beginn ein Spiel auf Augenhöhe.
Alexander Fuchs musste zur Halbzeit nach einer guten Leistung verletzungsbedingt ausgewechselt werden.
Ein erster zaghafter Versuch der Plaidter sollte jedoch nicht die gewünschte Gefahr einbringen. Und so erarbeitete sich die GSG fortan einen Feldvorteil und war bis zur 30. Spielminute die spielbestimmende Mannschaft und ließ defensiv nichts mehr zu. Max Heintz auf der Rechtsverteidigerposition wusste mit seiner Schnelligkeit den herausragenden Akteur der Plaidter, Justin Willma, aus dem Spiel zu nehmen. Auch die beiden Innenverteidiger Max Hoppe und Marvin Vitten erledigten ihre Aufgaben mit Bravour. Nach vorne erspielten sich die Grafschafter Löwen einige gute Chancen und wurden nach dreizehn Spielminuten belohnt. Nach einem zu weit getretenen Eckball von Hubertus Wolf beförderte Marvin Vitten den Ball vom langen Pfosten wieder in die Mitte, wo Fabian Münch aus kurzer Distanz das Spielgerät über die Linie beförderte. Ab der 30. Spielminute ließen sich die Gäste aus der Grafschaft leider von der Unruhe auf und neben dem Platz anstecken. So verloren sie die Ordnung und ermöglichten den Gastgebern Möglichkeiten. Da auch die Gastgeber durch die Unruhe nicht in ihr Spiel fanden und die klare Ansage ihres Spielers Drilon Demiraj, sich nur auf Fußball zu konzentrieren, im Sande verlief, ging es mit einer 1:0-Führung für die Kreuzberg-Elf in die Pause.
Zur Pause musste die GSG einen verletzungsbedingten Wechsel vornehmen. Alexander Fuchs wurde durch Michael Gebhard ersetzt. Bis zur 67. Spielminute sahen die Zuschauer weiterhin ein ausgeglichenes Spiel mit Torchancen auf beiden Seiten. Nachdem Dustin Friese in besagter Minute nach einem klaren Foulspiel im Strafraum zu Fall gebracht wurde, nutzte Plaidt all seine Stärke und schloss den Konter innerhalb weniger Sekunden mustergültig zum Ausgleich ab. Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch waren die Grafschafter gewillt, wieder in Führung zu gehen. Dies gelang nur drei Minuten nach dem Ausgleich. Einen weiten Abstoß von Torhüter Marcus Westphal nahm Ron Nolden auf, nutzte seine Schnelligkeit, um am Torhüter vorbei zu laufen, und legte dann überlegt auf den mitgelaufenen Hubertus Wolf quer. Dieser konnte aus rund sieben Metern Torentfernung den Ball ins leere Tor einschieben. Bis zur Schlussminute verteidigten die Grafschafter mit voller Konsequenz und überstanden auch die vier Minuten Nachspielzeit.
Fazit: Die Grafschafter waren heute die cleverere Mannschaft und wussten durch ihre Erfahrung den Sieg einzufahren. Die Plaidter hätten aufgrund ihrer Veranlagungen sicherlich einen Punkt mitnehmen können, schafften es jedoch nicht, Torwart Westphal ein zweites Mal zu überwinden. Ein großer Dank gilt den vielen mitgereisten Fans von der Grafschaft.
Nach Spielschluss kam es zu einer sehr fairen Geste des Schiedsrichters. Dieser kam in die Gästekabine und entschuldigte sich für die Situation die zum Ausgleich geführt hatte. Im Nachgang gab der Schiedsrichter zu, den Gästen einen klaren Elfmeter verwehrt zu haben. Kompliment an den Unparteiischen, der dies offen und ehrlich kommuniziert hat.
Vorschau: Zum Abschluss trifft die Grafschafter SG auf den SC Saffig. Anstoß der Partie ist am Sonntag, dem 27.11.2022, bereits um 13.30 Uhr in Vettelhoven.
Am Sonntag, dem 20.11.2022, erwartete die GSG den Tabellendritten aus Rübenach zum Nachholspiel. Bereits in den Anfangsminuten erspielten sich die Gastgeberinnen ein Chancenplus. Nach jeweils zwei Eckbällen hintereinander hatte die GSG sehr gute Chancen, in Führung zu gehen. In der 10. Minute hatte Daria Josten Pech, als ihr Torschuss am Pfosten landete. Die GSG spielte weiter druckvoll nach vorne. Jetzt wurde die gegnerische Abwehr bereits am Strafraum angelaufen, was diese zu einigen Fehlpässen im Aufbauspiel zwang. In der 31. Minute kam Katrin Hastenrath zum Torschuss, aber dieser landete in den Armen der Torfrau. Die Gäste kamen im Anschluss ein wenig besser ins Spiel, wurden aber bereits am Strafraum abgefangen. So ging es torlos in die Kabine.
In der zweiten Halbzeit drückten die Hausherrinnen weiter aufs Tempo und die Gäste in ihre Hälfte zurück. Wieder brachten Standards die GSG zu guten Chancen. Nach einer von Hanna Müller getretenen Ecke konnten die Gäste gerade noch auf der Torlinie verteidigen. Chancen folgten jetzt im Minutentakt, aber leider führten auch die besten Möglichkeiten nicht zu Toren. Zu allem Übel landete in der 70. Minute ein Weitschuss von Hanna Müller an der Querlatte. Als der gute SR Franz Keller das Spiel abpfiff, waren bei den GSG-Damen nur enttäuschte und traurige Gesichter zu sehen.
Fazit: „Das war eine gute Leistung. Die Laufbereitschaft und der körperliche Einsatz waren vorbildlich. Letztendlich hätte meine Mannschaft sich für ihre gute Leistung belohnen müssen.“, so Trainer Dieter Schäfer nach dem Spiel.
Folgende Spielerinnen kamen zum Einsatz: Anne Dehmelt, Melina Keutgen, Lena Lahr, Antonia Biewer, Vanessa Lüdiger, Nuria Müller, Marie Heimermann, Hanna Müller, Katrin Hastenrath, Vanessa Morsbach, Celine Klein, Lilli Schmitt und Daria Josten.
Vorschau: Am kommenden Samstag, dem 26.11.2022, geht es für die GSG zum Tabellenvierten SG Baar nach Wanderath. Anstoß ist um 18:00 Uhr.
Am Samstag, 19.11., musste die A-Jugend der Grafschafter Spielgemeinschaft (GSG) beim Tabellenletzten in Oberwinter antreten. Die Spieler aus der Grafschaft vermochten es an diesem Tag nicht, an Ihre starken Leistungen der Vorwochen anzuknüpfen.
Zunächst begann das Spiel aus Grafschafter Sicht allerdings ganz gut. Lasse Neukirchen kam in der 8. Spielminute am Strafraum der Gastgeber frei zum Schuss. Mit gütiger Mithilfe des Torhüters des TuS Oberwinter landete der Ball zur 1:0-Führung im Netz. Diese Führung währte leider nicht lange. Drei Minuten später griff der TuS über die linke Seite und ihren stärksten Spieler an. Dieser ließ zwei GSG-Verteidiger stehen und konnte aus wenigen Metern den Ball zum 1:1-Ausgleich an GSG-Keeper Noah Gläske vorbei verwandeln. In der restlichen Zeit in der ersten Halbzeit passierte nicht mehr viel. Beide Mannschaften schafften es nicht, sich mehrere Tormöglichkeiten herauszuspielen. Die beste Gelegenheit hatte GSG-Stürmer Benedikt Jürgens, nachdem ihn Kapitän Moritz Radermacher per Steckpass wunderbar in Szene setzte. Jürgens verzog nur knapp und somit ging es mit einem 1:1 zum Pausentee.
Wer nun dachte, dass die Grafschafter sich einmal schütteln würden, um sich dann auf ihre Stärken zu besinnen, der lag leider falsch. Zwischen der 47. und der 55. Minute häuften sich die Abspiel- und Absprachefehler innerhalb der GSG-Mannschaft. Der Topstürmer des TuS Oberwinter, Sandor Markus, nutzte nahezu jeden dieser Fehler eiskalt aus und erzielte innerhalb von wenigen Minuten einen Hattrick und erhöhte auf 4:1. Eine Beschreibung all dieser Gelegenheiten würde den Rahmen eines Spielberichts sprengen. Die GSG-Spieler waren an diesem frühen Abend nicht in der Lage, spielerisch dem Gegner Paroli zu bieten, sondern waren zu sehr mit sich selbst beschäftigt, um weitere Fehler zu vermeiden. Dann lud der TuS die GSG zur Aufholjagd ein. 20 Minuten vor Schluss erhielt ein Spieler der Gastgeber die Rote Karte. Nur weitere fünf später konnte Christoph Kühn mit einem Fernschuss auf 2:4 verkürzen. Nun musste mit erhöhtem Risiko gespielt werden, um zumindest einen Punktgewinn zu erzielen. Dadurch kam Oberwinter zu einigen Kontermöglichkeiten. Diese konnte Gläske immer wieder vereiteln und hielt die Hoffnung der Grafschafter am Leben. In der 4. Minute der Nachspielzeit keimte dann der letzte Funken Hoffnung auf, als Radermacher das 3:4 erzielte. Die GSG schmiss nochmal alles nach vorne und hatte dann zum Abschluss des Spiels auch noch Pech. Nach zwei Eckbällen scheiterten Jordan Paige am TuS-Keeper und Luca Münch an der Latte. Damit blieb es bis zum Schlusspfiff beim 3:4 aus Sicht der GSG.
Fazit: Ein schwaches Spiel der GSG und daher eine verdiente Niederlage. Zu wenig spielerische Akzente und das fehlende „Ärmel hochkrempeln“ führten dazu. Allerdings ist zu erwähnen, dass die Spieler von Trainer Martin Thelen alles versuchten und sich bis zum Schluss fair verhielten. Gerade von den verbalen Entgleisungen seitens der Heimmannschaft ließen sich die Grafschafter nicht anstecken und akzeptierten die Niederlage, wie es sich für Sportsmänner gehört.
Jetzt gilt es, daran einen Haken zu setzen und im letzten Spiel des Jahres noch mal drei Punkte einzufahren. Das Spiel findet am Samstag, 26.11., um 15.00 Uhr in Vettelhoven gegen die U20 der JSG Mosel Hunsrück statt.
Es spielten: Noah Gläske, Sascha Kratz, Raphael Rößel, Jordan Paige, Luca Münch, Christoph Kühn, Lars Maseizik, Moritz Radermacher, Lasse Neukirchen, Benedikt Jürgens, Jan Wichert, Kevin Ehlermann und Philipp Prangenberg.
GSG-U19: Trotz schwacher Leistung trat man als faire Mannschaft auf.