GSG-C-Jugend verliert in der Nachspielzeit

GSG C-Jugend: Abwehrchef Nils Käther.

Schock und tiefe Enttäuschung standen in den Gesichtern von Anhang, Spielern und Trainern der Grafschafter Spielgemeinschaft (GSG) nach der sehr unglücklichen Niederlage gegen die C2 der JSG Remagen beim Auswärtsspiel am Samstag, 07. September.

Es hatte so gut angefangen – führte das GSG-Team doch nach zwei Toren von Maximilian van Weenen bereits mit 2:0 (19./23. Minute). Viele Fehler der vergangenen Spiele waren nicht mehr zu sehen, man kombinierte gefällig aus einem gut gestaffelten Mittelfeld und brachte den Gegner ein ums andere Mal in Verlegenheit. Kurz vor der Halbzeit fiel der Anschlusstreffer durch das Remagener Team. In der 43. Minute dann der Ausgleich für die Heimelf in einer schwachen Phase der Grafschafter. Der Ausgleich wirkte wie ein Weckruf für die Gäste – Angriff auf Angriff schnürte die Heimelf um deren Strafraum immer mehr ein und die Grafschafter erspielten sich Torchance um Torchance. Alle Spieler spürten, dass hier mehr als ein Unentschieden zu holen war. Leider verhinderten der gegnerische Torwart, die Latte und die eigene Abschlussschwäche die verdiente Führung. Dann kam es, wie es kommen musste: einen weiten Flugball nutzte der dreifache JSG-Torschütze Lauren Urbanus zum mehr als schmeichelhaften 3:2-Sieg der Heimelf in der Nachspielzeit. Viel schlimmer ist jedoch die Verletzung von Nils Käther in der letzten Minute des Spiels – nach einem Zweikampf brach er sich das linke Handgelenk und musste im Linzer Krankenhaus operiert werden. Gute Besserung, Nils.

Fazit: Im besten Spiel der jungen Saison hat die Mannschaft trotz gutem Spiel unglücklich verloren. Es fehlen immer noch Kondition und ein durchschlagskräftiger Stürmer. Dafür waren Einsatz und Leidenschaft stark verbessert und die Fortschritte des gesamten Teams deutlich erkennbar.

Es spielten: Maximilian van Weenen, Philipp Prangenberg, Nils und Lars Käther, Jan Hansch, Tom Baumgart, Niklas Berns, Patrick Heinrich, Raphael Rößel, Benedikt Jürgens, Sascha Kratz, Christoph Kühn und Lars Maseizik.

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